Klavierabend mit Christina Brandner
mit Werken von Henri Dutilleux, Frédéric Chopin und Edvard Grieg
Die 1948 entstandene einzige Klaviersonate des Komponisten Henri Dutilleux gilt als
bedeutendes Werk französischer Klaviermusik. Sie entwickelt die farbenreiche und
fließende Tonsprache der großen französischen Meister Fauré und Debussy weiter.
Als Gegengewicht dazu erklingt Chopins 1. Ballade, ein Werk von elementarer und
erschütternder Dramatik, die durch die abschließend gespielte 3. Ballade in positive
Kraft und Hoffnung umgewandelt wird. Abgerundet wird der Abend durch Griegs
Lyrische Stücke. Die im Konzert dargebotene Auswahl zum Thema Frühling und
Frühsommer lässt die Sehnsucht nach unberührter Natur und ihren Geheimnissen
klanglich Gestalt annehmen.
Die Pianistin Christina Brandner legt in ihrem Spiel besonderen Wert auf Klarheit
und schöne Klangfarben. Ihre Soloabende, Kammermusikprojekte und Konzerte mit
Orchester (z. B. mit dem Stuttgarter Kammerorchester) führten sie bisher nach
England, Frankreich, Spanien, Polen, Russland und China, in den Iran und in die
Schweiz. Rundfunkaufnahmen entstanden beim DeutschlandRadio Berlin, beim
Bayerischen Rundfunk und beim MDR. Beim SWR2 war sie mehrfach Studiogast.
Ihre CD-Einspielung sämtlicher Mazurken des Komponisten Alexander Skrjabin
erschien bei dem Label “Ars musici”.
Gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes studierte sie in Hannover, in
Minsk/Weißrussland und in Dresden. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt
sie bei »Jugend musiziert«, beim Tonkünstlerverband Stuttgart, beim
Grotrian-Steinweg-Wettbewerb in Braunschweig, beim Hochschulwettbewerb in
Hannover sowie beim Torrefranca-Wettbewerb in Italien. Für ihre herausragende
Schumann-Darbietung erhielt sie einen Sonderpreis beim 9. Internationalen
Adilia-Alieva-Klavierwettbewerb in Frankreich.
Christina Brandner lebt als freischaffende Pianistin, Pädagogin und Korrepetitorin mit
ihrer Familie bei Freiburg.