Agatha Christie - Mord im OrientExpress
Nach einem erfolgreich gelösten Fall möchte sich der weltberühmte belgische Privatdetektiv Hercule Poirot eigentlich ein paar ruhige Tage in Istanbul gönnen. Doch dazu kommt es nicht: Ein dringender Ruf aus London erreicht ihn und so versucht Poirot, kurzfristig eine Fahrkarte im legendären Orientexpress von Istanbul nach Calais zu ergattern. Der Zug ist jedoch restlos ausgebucht. Durch glückliche Fügung begegnet Poirot einem alten Bekannten: Monsieur Bouc, Leiter der Wagons-Lits-Gesellschaft. Bouc verschafft ihm doch noch ein Abteil – und so beginnt eine Reise, die niemand je vergessen wird. Schon auf dem Bahnsteig zeigt sich die illustre Gesellschaft, die den Zug besteigt: Damen und Herren aus aller Welt, jede und jeder mit einer eigenen Geschichte – und manchen Geheimnissen. Mitten in der verschneiten Landschaft Serbiens kommt der Orientexpress abrupt zum Stillstand. Ein Schneesturm hält den Zug auf. Doch bevor alle überhaupt die Situation begriffen haben, wird ein heimtückischer Mord im Zug entdeckt. Poirot nimmt die Ermittlungen auf – und je mehr er herausfindet, desto rätselhafter wird das Verhalten der Mitreisenden. Lügen, Verstrickungen, falsche Fährten: Jede Figur scheint etwas zu verbergen. Jeder könnte ein Motiv haben. Und jeder könnte der Mörder sein.
Mit Mord im Orientexpress bringen Die Zeitlosen aus Soltau Agatha Christies weltberühmte Kriminalgeschichte in einer ebenso spannenden wie amüsanten Fassung auf die Bühne – mit starken Charakteren, überraschenden Wendungen und einer Auflösung, die das Publikum noch lange beschäftigen wird. Erstmals ist der Krimi in einer offiziellen Bühnenfassung verfügbar.
Der US-amerikanische Dramatiker Ken Ludwig hat die Handlung in Dramaturgie und Personal verdichtet und die Pointen der Geschichte akzentuiert. Aus seiner Sicht hat Agatha Christie eigentlich Komödien geschrieben – oder zumindest „mustergültige Krimis, die bereits durch ihre extravaganten Figuren einen besonderen Hang zur Komödie haben“.