An der Kreuzung Waagestraße/ Neue Sülze fällt das Gelände in Richtung der Straße "Auf dem Meere" deutlich ab. Hier befindet sich die Abbruchkante des Senkungsgebiets.
Durch das Abpumpen der Sole unter der Erde ergaben sich Hohlräume, die für die Absenkungen verantwortlich sind. In der Straße "Auf dem Meere" stehen malerische Wohn- und Handwerkshäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die von den Senkungen nicht verschont blieben - ging man früher noch drei Stufen zur Eingangstür hinauf, muss man heute teilweise sogar eine hinunter tun.
Salz & Senkungen - die westliche Altstadt
Eine Besonderheit stellt das historische Viertel zwischen der Lüneburger
Saline (heute Deutsches Salzmuseum) und dem Kalkberg dar. Die Häuser
jenes Bereiches stehen über dem Salzstock, der durch die Saline abgebaut
wurde und bis knapp unter die Erdoberfläche reicht.
Durch das Abpumpen der Sole unter der Erde ergaben sich Hohlräume, die für die Absenkungen verantwortlich sind. An der Kreuzung Waagestraße/Neue Sülze fällt das Gelände in Richtung der Straße "Auf dem Meere" deutlich ab. Hier befindet sich die Abbruchkante des Senkungsgebiets.
In der Straße "Auf dem Meere" stehen malerische Wohn- und Handwerkshäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die von den Senkungen nicht verschont blieben - stieg man früher noch drei Stufen zur Eingangstür hinauf, muss man heute teilweise sogar eine hinunter gehen.
An etwa 240 Messpunkten werden die Senkungen seit 1946 in einem zweijährigen Turnus überwacht. Die Senkungen sind noch nicht komplett zum Stillstand gekommen, das Gelände wurde neu bebaut und einige historische Gebäude, die gerettet werden konnten, sind inzwischen restauriert. An der Michaeliskirche sind ebenfalls Folgen der Senkung zu erkennen, und zwar an den schiefen Säulen und dem Westflügel im Kirchenschiff.